Aprils Dirndl-Zauber

Kurz nach einem Urlaub begann ich mit meiner Ernährungsumstellung. Ich sah nämlich Bilder von mir aus diesem Urlaub und es gruselte mich. Ja, ich war auch etwas krank, vielleicht daher die fahle Haut, woher aber kamen das Doppelkinn, die Speckwangen, die Speckwulst auf der Stirn (jawohl, auf der Stirn!!)?

Ich fand mich nicht schön, eher abstoßend – so kannte ich mich nicht. Vor meinem inneren Auge zeichnete sich eine andere Person ab, als in Realität tatsächlich vorhanden. Das für mich persönlich schier Unglaubliche daran: andere Menschen sahen das nicht so, sie hatten gar kein verzerrtes Bild von mir – für sie sah ich gut und hübsch aus. So sahen mich also andere Menschen? Ich konnte es kaum glauben.

Wenn ich „Vorher“ und „Nachher“ betrachte, so freue ich mich am meisten darüber, dass ich auf den neueren Fotos gesünder und zufrieden ausschaue. Denn so fühle ich mich auch – gesund und zufrieden- in Balance – angekommen. Alles Dank LCHF!

Erfolge - April vorher

Wer will schon Brot, Nudeln, Reis etc. wenn man sich damit nicht gut fühlt?

Denn so war es bei mir. Mir ging es nicht gut, die Kohlenhydrate (aber das wusste ich damals nicht) sind mein großer Feind. Stopp, halt – es ist vor allem der Zucker. Konsumiere ich diesen, so tut das meinem Körper und auch meiner Seele nicht gut. Mir geht es dann einfach schlecht – in jeglicher Hinsicht.

Ich kann ungelogen sagen, dass es mir mittlerweile ohne den Zucker, ohne die Kohlenhydrate so viel besser geht. Es ist für mich immer wieder ein Wunder. Einfach nur unglaublich.

Warum hat man mir das nicht schon früher gesagt?

Lass die blöden Kohlehydrate weg und dann geht’s dir gut! So ist es nämlich.

Mir geht es rundum gut. Abgesehen davon, dass ich mittlerweile ca. 15 kg abgenommen habe, ist meine Haut ebenmäßiger und nicht mehr so fahl. Sie ist außerdem straffer. Meine Verdauung (ja, ich weiß, ein Thema über das man nicht gern spricht, aber dennoch sehr wichtig) funktioniert einwandfrei. Ich habe weniger Wassereinlagerungen mehr. Es gibt noch weitere gesundheitliche Verbesserungen: mein Magen und das Konsumieren von fettigen Lebensmitteln bereitet mir keine Probleme mehr (ich musste mir vor Jahren die Gallenblase entfernen lassen und hatte danach immer enorme Probleme, dieso sind nun tatsächlich passé), meine Akne hat sich weitestgehend beruhigt und auch sonst gibt es insgesamt weniger Wehwehchen.

Ich fühle mich in meinem Körper wieder wohl und merke, was er so alles leisten kann. Vor dem Beginn mit LCHF hätte ich nicht gedacht, dass ich länger als eine Minute am Stück laufen könnte. Heute laufe ich gut und gerne eine Stunde am Stück oder verausgabe mich bei anderen sportlichen Aktivitäten. Ich genieße es zu spüren, dass mein Körper gesund und stark ist.

Ebenfalls ein enorm großer Bonusfaktor: das Suchtgefühl ist (fast) weg

Sucht fragst Du? Jawohl.

Vor LCHF konnte ich kaum einen Tag ohne Schokolade oder anderes Leckerli überstehen. Bekam ich keine, so war der Tag gelaufen, meine Laune im Keller. Außerdem hatte ich ständig Appetit. Hunger war das nicht, auch wenn ich es mir einreden wollte. Mittlerweile esse ich, wenn ich wirklich Hunger habe. Ich gebe zu, meinen Süßzahn habe ich noch nicht vollständig verloren. Es gibt aber auch bei LCHF Möglichkeiten manchmal etwas Süßes zu genießen. Wohlgemerkt liegt hierbei die Betonung auf manchmal und genießen.

Nunmehr ist das Essen von etwas Süßem für mich von einem Muss zu einem Genuss geworden. In Maßen gibt es ab und an mal etwas Süßes. Als Ausnahme, weil das für mich zur Lebensqualität dazu gehört. Die ersten Wochen gab es davon aber nichts. Zu groß war die Angst, rückfällig zu werden.

Eins ist nämlich klar: Die Gefahr lauert hinter jeder Ecke

Erfolge - April nachherDas habe ich selbst im Laufe der Zeit gemerkt, wenn ich mal nicht so konsequent war. Auch nach 2 Jahren lauert der Feind an jeder Ecke. Man muss sich diesen Gefahren bewusst sein, wenn man eine dieser Personen ist, die es eben nicht schafft nur ein Stück Schokolade zu essen, sondern die Tafel eben kurz wegatmet. Mit LCHF ist man allerdings für Gefahrsituationen gut gewappnet, schließlich hungert man nicht und muss sich nichts verbieten.

Für mich ist LCHF DIE Lösung. Es geht mir sehr gut damit und so darf es weitergehen.

Mittlerweile lebe ich seit fast 3 Jahren nach dem LCHF-Prinzip – mal strikter, mal gelassener. Es tut mir immer noch gut und wenn ich mal „unclean“ gegessen habe, so merke ich recht schnell, die körperlichen und auch seelischen Verschlechterungen. Getreide tut mir persönlich nicht gut. Das ist ein Fakt. Zucker tut mir auch nur in Maßen in gut. In Massen wird es den bei mir nicht mehr geben.

Sicherlich gibt es auch bei mir Tage, an denen es mal mehr Kohlenhydrate sind. Letztlich ist es mein Leben und das möchte ich gelassen und mit mir im Reinen gestalten. Dazu gehört eben auch, dass es mal Obst oder etwas anderes gibt, was es gerade im ersten Jahr mit LCHF nicht gab. Das ist vollkommen in Ordnung für mich, solange ich nicht von Ausnahme zu Ausnahme hüpfe. Denn eines weiß ich: LCHF ist auf Dauer gedacht und nicht als Crashdiät oder kurzweiliger Versuch.

Für mich ist es eine Dauerlösung...

... und zwar einer sehr gut machbare und vor allem eine Ernährung, die meinem Körper das gibt, was er braucht. Bei der ich nicht das Gefühl habe ständig auf etwas zu verzichten (ja, ich habe in den 2,5 Jahren mal Brot probiert und letztlich fand ich es nicht mehr so berauschend, es ist in Ordnung, aber brauche ich etwas, das in Ordnung ist, wenn es mir danach schlecht geht? Diese Frage muss natürlich jeder selbst beantworten, aber meine Antwort ist ein klares Nein).

Es geht mir sehr gut, ich genieße das Essen, kriege die nötige Energie für meinen Körper und kann mich auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind ohne immerfort ans Essen denken zu müssen. Was will man mehr?

Auf die nächsten 3 Jahre!

April