Neue Serie: Frau Yubabas Teller-Spione

Seit geraumer Zeit zeigt Frau Yu auf ihrem Blog anhand ihrer eigenen Mahlzeitenpläne, welche LCHF-Gerichte bei ihr so auf dem Teller landen. Das fand ich total toll, denn man kann sich mit dem Blick darauf recht gut inspirieren lassen, denn nicht selten hat man seine persönlichen Vorlieben und wenn man die aber dann über Wochen bereits immer wieder gekocht hat, kann es ein wenig langweilig werden. Oder man steht vielleicht noch ganz am Anfang seiner Umstellung zu Low Carb High Fat und hat so gar keine Idee, was aus der mittlerweile breiten Vielfalt der Rezepte für LCHF denn schmecken könnte.

Warum also nicht auch auf LCHF.de wie Teller-Spione regelmäßig auf ihren Teller schielen, dachte ich, und ließ meinen gesamten, mir zur Verfügung stehenden Charme spielen, so dass ich jetzt sehr glücklich mitteilen kann, dass es fortan "Frau Yubabas Teller-Spione als Serie hier geben wird. 

Ein wichtiger Hinweis:

Bei Frau Yus Mahlzeitenplänen handelt es sich NICHT um vollständig durchgeplante Wochenpläne, aus denen alle Mahlzeiten des Tages in genauen Mengen- und am besten noch Tageszeitangaben vorgeschrieben sind. Solche Pläne haben wir auf LCHF.de von jeher abgelehnt, weil wir enorm großen Wert auf die Eigenverantwortung des einzelnen legen. Man soll selbst entscheiden, was einem gut tut und schmeckt, und auch, wie viel man nun mengenmäßig in einer Mahlzeit braucht. Frau Yu gibt stattdessen Anregungen für Hauptmahlzeiten für eine Woche. 

Ein Danke an Frau Yu.

Ich freue mich auf deine Inspiration! <3

Neue Serie: Frau Yubabas Teller-Spione

Ich erinnere mich genau an meinen Start mit LCHF. Ich war so überwältigt davon, was nun alles wieder auf meinen Speiseplan durfte (Fett! Fleisch! Sahne! Butter! Käse VOLLFETT!), dass ich erst einmal in eine kurze Phase der Überforderung geschlittert bin.

Vor lauter „alles auf einmal probieren wollen“, fiel mir partout nicht ein, was ich kochen sollte.

So hangelte ich mich von Tag zu Tag und entschied immer relativ spontan, was gekocht werden sollte. Das hatte allerdings einen Haken: ich musste ständig einkaufen. Und weil ich ständig einkaufen ging, hab ich auch ständig zu viel gekauft und dann ständig verdorbene Lebensmittel entsorgen müssen. Nicht schön! Verschwendung von Lebensmitteln und von Geld. Das muss nicht sein, oder?

Also habe ich alsbald angefangen, Pläne zu schmieden. Mahlzeitenpläne, um genau zu sein. Diese halfen und helfen mir auf meinem Weg mit LCHF ungemein. Zum einen weiß ich immer, welches Hauptgericht es an welchem Tag geben wird. So kann ich meine anderen Mahlzeiten prima drum herum planen.

Es gibt ein fleischlastiges Abendessen? Gut, dann fällt das Frühstück proteinärmer aus.

Zum Abendessen gibt es etwas Leichtes? Cool, dann wird beim Frühstück geklotzt statt gekleckert!

Zum anderen habe ich so immer sehr genaue Einkaufslisten und kaufe wirklich nach Bedarf ein und nicht auf blauen Dunst. Wieder gefundene, flauschige Paprikaschoten oder schrumpelige Dörrgurken aus den Tiefen des Kühlschranks kommen so nicht mehr vor. Oder sagen wir: ganz, ganz selten. 😉

Und weil ich weiß, wie hilfreich so ein Mahlzeitenplan sein kann, werde ich Euch nun in der Kolumne „Frau Yubabas Teller-Spione“ an meinen Plänen teilhaben lassen.

Also: Herzlich Willkommen bei Frau Yubabas Teller-Spione! 🙂

Vielleicht ist es für den ein oder anderen eine Inspiration. Vielleicht wird so noch mal deutlich, wie abwechslungsreich und bunt die Ernährung mit LCHF sein kann! Vielleicht lassen sich eventuell vorhandene, letzte Zweifel in Bezug auf diese „abgefahrene“ Form der Ernährung beseitigen? Vielleicht schmeckt‘s aber auch einfach nur saugut. 🙂

Bei den von mir ausgewählten Mahlzeiten handelt es sich um relativ striktes LCHF.

Die in meinen Mahlzeiten vorkommenden Lebensmittel sind alle auf der linken Seite des LCHF-Flyers zu finden. Lediglich Milchprodukte nehme ich regelmäßig aus der mittleren Spalte hinzu. Nüsse und Saaten kommen auch mal vor, aber eher selten.

An dieser Stelle möchte ich auch gleich das heißdiskutierte Thema Nachbauten anschneiden.

Nachbauten, was soll das denn sein?

Grob gesagt, alle Rezepte, die ein Lebensmittel, welches KH-lastig ist, mit kohlenhydratarmen Produkten „imitieren“. Das kann z. B. eine Pizza sein, bei der der Standard-Weizenmehlboden durch einen Boden aus Blumenkohl ersetzt wurde. Oder ein Brotrezept, das mit Nüssen und Saaten auskommt, also ganz ohne Mehle etc. Oder auch ein Kuchen, gebacken mit Nussmehlen und Zuckerersatzstoffen wie Erythrit oder Xylit.

In meinen Plänen gibt es diese Low-Carb-Varianten „normaler“ Lebensmittel, allerdings nur in der herzhaften Variante. Es kommt also schon mal vor, dass ich eine Pizza mit Mozzarellaboden backe. Oder ein Knäckebrot aus Leinsamen, Pinienkernen usw. Jedoch meide ich süße Desserts, Kuchen und ähnliches.

Warum ich da eine Unterscheidung mache? Ganz klar, weil ich mit den süßen Dingen nicht umgehen kann. Als zuckersüchtiger Mensch bin ich nicht in der Lage, mir solche Dinge einzuteilen. Sie regen meine Esslust und mein altes Verhalten, Süßigkeiten in mich hineinzuschaufeln, an.

Sie triggern mich, wie man heute so schön sagt.

Eine Pizza mit Käseboden oder ein Körnerknäcke haben diese Wirkung nicht auf mich. Die kann ich mir einteilen und normal damit umgehen. Deswegen ziehe ich diese Grenze.

Im Forum gibt es aber eine Vielzahl von süßen Rezepten, die alle mega verlockend klingen und bestimmt bombig schmecken. Wer also kein Problem damit hat, sich solche Dinge einzuteilen und vernünftig damit umgehen kann, kann sich dort sicherlich viele Ideen holen.

Hilfe, meine Familie isst nicht LCHF

Nun, einige mögen sich jetzt auch fragen, wie kompatibel so ein Wochenplan denn mit dem Rest der Familie ist. Was, wenn der Koch bzw. die Köchin der einzige LCHFler am Tisch ist? Muss ich jetzt doppelt und dreifach kochen? Was wenn die Bagage meutert, dass sie Nudeln will?

Alles kein Problem! Die meisten LCHF-Rezepte sind prima um Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Reis und Brot zu ergänzen. Ich gebe Euch jedes Mal einen Hinweis, was dazu passt und wie ihr die „Normalesser“ zufriedenstellen könnte, ohne stundenlang an den Herd gefesselt zu sein.

Hier im Hause habe ich mit meinem Mann und meiner kleinen Tochter nämlich auch zwei Normalesser am Tisch. Bisher gestaltet sich das sehr einfach. Zum einen weil mein Gatte sehr unkompliziert ist, was das Essen angeht. Er besteht nicht auf Kartoffeln, Reis und Co. Und wenn es ihn doch mal nach einer Pommes gelüstet, dann isst er sie in seiner Mittagspause oder er schmeißt sich eine TK-Pizza in den Ofen, wenn ich Bock auf Lebensmittel habe, die er nicht mag, z. B. Garnelen. 😉

Außerdem habe ich auch kein Problem, einen Schwung Backofenpommes für ihn zu machen, wenn es Steak mit Salat gibt. Die Arbeit hat ja dann der Ofen.

Da er aber selbst seine Junggesellenjahre mit „Fleisch plus Gemüse“ bestritten hat, weil er einfach zu faul war, auch noch eine Beilage zu kochen und noch einen Topf zu spülen, war die Umstellung auf LCHF für ihn kein großes Thema.

Unsere Tochter ist auch noch zu jung, um mäkelig zu essen. Sie ist in dem Alter, in dem alles interessant ist, was Mama und Papa auf dem Teller haben und so isst sie liebend gerne unsere Mahlzeiten mit.

Also ihr seht, LCHF ist alltags- und familienkompatibel.

Ich werde Euch nun jeden Samstag einen meiner Pläne präsentieren, in der Hoffnung, dass ihr einen Nutzen daraus ziehen könnt.

Bis dahin bleibt mir nur zu sagen: Haut rein und guten Appetit!

Frau Yubabas Teller-Spione

Christina ist nicht nur im Forum als "Frau Yu" bekannt, auch als Bloggerin hat sie viele begeisterte Leser, die sie auf ihrem Weg zum Zielgewicht begleiten und anfeuern.

Auf LCHF.de schreibt sie über dies und das, was sie bewegt - eine Frau mit Tiefgang!

Darüber hinaus ist sie federführend in unserer Serie "Frau Yubabas Teller-Spione", eine Serie für alle, die bei LCHF ein wenig Inspiration für den eigenen Teller brauchen.

Christinas Seite

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