Frau Yubabas LCHF-Tellerspione KW 44 – 2016

LCHF-Tellerspione KW 44 – 2016 – hier gehts lang!
Und schon wieder muss ein neuer Plan her. Meine Güte, geht das immer schnell.
Jetzt, da der Winter so langsam immer näher rückt, gehen die Tage noch flotter vorbei, als sonst…
Umso schöner, dass in der kalten Jahreszeit deftige Gerichte so richtig gut schmecken und einem dieses heimelige Gemütlichkeitsgefühl bescheren.

Und hier ist der deftige Plan für die nächste Woche:

Samstag:

Auswärts Essen /Gyrosauflauf

Sonntag:

Rouladen mit Rotkohl

Montag:

Nackenkotelett mit Sauerkraut

Dienstag:

Gemüsesuppe

Mittwoch:

Leber / Frikadellen mit Blumenkohlpüree und Endiviensalat

Donnerstag:

Chili con carne

Freitag:

Fischfilet Bordelaise mit Blattspinat


Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust…

Die eine freut sich auf ein leckeres Mahl außerhalb der eigenen vier Wände.
Die andere sagt: „Und was sollen die Leserleins essen?“
Gyrosauflauf wäre doch mal wieder eine prima Idee, oder?
Diesen Auflauf gab es hier schon sehr oft. Wir lieben ihn. Und deftig ist er auch. So richtig.
Kennt ihr das, wenn ein Essen so richtig Wumms macht? Im Mund und im Bauch?
Dieser Auflauf ist genau so ein Gericht. 🙂

(Wenn ihr das nicht kennt, lest einfach weiter und wundert euch nicht über mein Wumms.)

Der Auflauf ist sehr mächtig und ich finde, es bedarf hier keiner weiteren Sättigungsbeilage.
Eher könnte ich mir noch einen frischen Salat dazu vorstellen.

Winteressen

Schmorgerichte sind ja doch eher echte Wintergerichte, oder?
Ich kann zwar Rouladen auch im Hochsommer essen, aber im Herbst und Winter schmecken sie eben doch noch ein bisschen besser.
Deswegen freue ich mich schon auf unser Sonntagsessen.

©fotolia.com / jeepbabes

© jeepbabes / www.fotolia.com

An den Rotkohl gebe ich immer eine Prise Zimt. (Oh oh, wenn Herr Yu das liest! Er hasst Zimt. Aber meinen Rotkohl mag er.
Hihi. Da hab ich ihn also schon jahrelang betuppt.)
Anstelle von Äpfeln gebe ich seitdem ich LCHF lebe immer ein wenig Apfelessig an den Rotkohl.
Der sorgt für etwas Fruchtigkeit und eine feine Säure. Wichtig finde ich, dass der Rotkohl lange köchelt.
Ich mag den besonders gerne, wenn er weich ist.
Für die High-Carb-Fraktion am Tisch wären Klöße eine perfekte Ergänzung zu diesem Gericht.

Déjà-vu

Die unvermeidliche Rückkehr. Das Nackenkotelett, das aus der Kälte kam!
Ja, da ist immer noch was eingefroren. Ich glaube, jetzt ist dann aber auch bald Schluss.
Aber leid gegessen haben wir uns daran nun auch nicht. Sooo oft gab es ja dann doch keine Koteletts.
Zu dem Kotelett wird es Sauerkraut geben.
Wieder ein richtig deftiges, herzerwärmendes Gericht.
Für die Mischköstler am Tisch könntet ihr noch Kartoffelpüree dazu kochen, oder auch Salzkartoffeln.

Suppe geht immer

Gerade heute beim Schreiben der Tellerspione wünschte ich mir einen riesigen Pott Suppe her, denn ich friere und hätte gerne etwas, das mich so richtig von innen heraus aufwärmt.
Da wäre Suppe einfach perfekt.

LCHF-Tellerspione KW 34 – 2016 - Gemüsesuppe

Nun gut, leider bin ich nicht Bibi Blocksberg. Ich kann noch so oft sagen „Ene mene Puppe, her mit der heißen Suppe! Hex hex.“
Es passiert einfach nichts.
Finde ich ein bisschen schade. Aber ich kann ja Suppe planen für die nächste Woche und wenn ich sie schon morgens ansetze und sie abends fertig ist,
ist das ja ein bisschen so, als hätte mir jemand das Abendessen zurecht gezaubert.
(Lasst mir die Illusion bitte!)
Zur Suppe passen Laugen- oder normale Brötchen gut.

Moni lässt uns auf ihren Teller schielen..

Über meinen Blog erreichte mich die folgende Mahlzeitenidee:

„Da es zurzeit Endiviensalat gibt und ich ihn liebe, gibt es bei uns schon mal Blumenkohlpüree mit Endiviensalat und Kalbsleber.
Der Salat wird mit Essig und Öl angemacht und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Das Püree natürlich mit Butter und etwas Sahne.
Leber kross braten und ein paar gebratene Zwiebeln dazu.
Einfach himmlisch.“

Danke liebe Moni, für deinen Beitrag! Eine tolle Idee!

Leider sind wir, also die Yus, keine Innereien-Fans und so ersetzen wir die Leber einfach durch ein paar Frikadellen.
Die gebratenen Zwiebeln, das Püree und den Salat übernehmen wir aber sehr gerne! 🙂

Chili con carne

Auch so ein feuriges, heißes Gericht, das ich immer wieder gerne esse.
Die Bohnen und den Mais, den man hierzulande ja gerne mit in das Chili schmeißt, lassen wir LCHFler natürlich weg.
Bei uns wandern Chili, Paprika (rot, grün, gelb), Zwiebeln und passierte Tomaten in den Topf.
Ja, und Hackfleisch, ist klar, nä?
Das ist so ein Essen, das hier tatsächlich immer geht. Tatsächlich lief es diese Woche so, dass Herr Yu und ich zeitgleich den Wunsch nach Chili äußerten.
Also kommt das auch auf unseren Tisch. Ha!
Dazu reichen könnt ihr noch Baguette oder aber Wraps. Darin können die Normalos ihr Chili einschlagen.

Der Käpt’n kann einpacken

Es ist wieder einmal an der Zeit für dieses tolle Gericht.
Das ist echt so lecker und das Fertigfilet vom komischen Käpt’n kann dagegen nicht anstinken. 🙂
Zu Fisch passt Spinat ja meistens ganz gut, also machen wir eine schöne, große Portion Blattspinat dazu.
Lecker!

Das war sie dann also, unsere Woche.


Mein Aufruf bleibt bestehen: schickt mir, wenn ihr Lust habt, eure Lieblingsrezepte zu.
Erreichen könnt ihr mich per persönlicher Nachricht im Forum, über den Blog oder über meine E-Mail-Adresse: frauyubababloggt@web.de

Und nun wünsche ich euch einen guten Appetit.
Haut rein!

Christina ist nicht nur im Forum als "Frau Yu" bekannt, auch als Bloggerin hat sie viele begeisterte Leser, die sie auf ihrem Weg zum Zielgewicht begleiten und anfeuern. Seit Juni 2016 verstärkt sie uns auch als tatkräftige Moderatorin im LCHF-Forum.

Auf LCHF.de schreibt sie über dies und das, was sie bewegt - eine Frau mit Tiefgang!

Darüber hinaus ist sie federführend in unserer Serie "Frau Yubabas Teller-Spione", eine Serie für alle, die bei LCHF ein wenig Inspiration für den eigenen Teller brauchen.

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