Wie liest man Zutatenlisten auf Lebensmittelverpackungen?
Auf jedem Nahrungsmittel ist der Hersteller dazu verpflichtet, genaue Angaben über die Inhaltsstoffe zu machen. Wenn man die Zutatenliste liest, dann verstehen nur die wenigsten, was sich hinter diesen Ausdrücken und Kurzbezeichnungen wie z.B. E-Nummern wirklich verbirgt.
Daher werde ich hier versuchen die einzelnen Stoffe etwas näher zu erklären sowie deren eventuelle Wirkung auf unsere Gesundheit zu erläutern.
Eine Zutatenliste ist immer folgendermaßen aufgebaut: An erster Stelle steht diejenige Zutat, von der am meisten im Produkt enthalten ist. An zweiter Stelle, diejenige, von der am zweitmeisten enthalten ist u.s.w.
Daran kann man schon einmal erkennen wie “dominant” ein Inhaltsstoff ist.
Aber was bedeutet denn nun “modifizierte Stärke”, “Verdickungsmittel” oder “Emulgator” etc.?
Die nachfolgende Liste ist noch im Aufbau:
Pflanzliche Öle/Fette: Beinhalten sehr oft verschiedene Chemikalien als Restprodukte der Herstellung. Darüber hinaus ist der Omega-6-Gehalt viel zu hoch. Unsere Nahrung enthält i.d.R. ein schlechtes, ungesundes Gleichgewicht mit zu viel Omega-6 und viel zu wenig Omega-3. Dies führt u.a. zu unterschiedlichen Entzündungsherden im Körper.
Emulgatoren, gehärtetes pflanzliches Öl: Gehärtetes Fett ist bereits in mehreren Ländern verboten, bzw. ist die Höchstmenge, die verwendet werden darf, reguliert. Das gehärtete Fett enthält Transfette, behandeltes Fett, das keinem natürlichen Fett mehr gleicht, aber unser Körper verwendet dies als „natürliches“ Fett. Die Folge davon sind unterschiedliche Krankheiten.
E-200 Sorbinsäure: Ein Konservierungsmittel, das im Verdacht steht, Krebs, Leberschäden, schwere allergische Reaktionen sowie Schleimbildung und Atembeschwerden verursachen zu können.
Darüber hinaus beeinflusst dieser Stoff Nitrite und Nitrate (E-249 – E-252) und bildet zusammen mit denen mutierte, chemische Verbindungen, die laut einigen Forschern dauerhafte, erbliche Gesundheitsschäden verursachen können.
E-202 Kaliumsorbat: Ein Konservierungsstoff der im Verdacht steht schwere allergische Reaktionen, Leberschäden, Schleimbildung sowie Atembeschwerden verursachen zu können.
E-250 Konservierungsstoff: Einer der häufigsten Konservierungsstoffe in Fleisch- und Wurstwaren. Wird zu denen der bedenklichsten Mittel gezählt. Außer schweren, allergischen Reaktionen steht es im Verdacht, Krebs, Vergiftungen, Schäden beim Fötus, Tumore, genetische Schäden und Blutkrankheiten zu verursachen.
E-322 Emulgator Sojalecithin: Da bei der Gewinnung von Lecithin aus der Sojabohne (soy ALERT!) Extraktionsbenzin Hexan verwendet wird ist Sojalecithin einer der bedenklichsten Inhaltsstoffe. Hexan steht im Verdacht, extrem krebsfördernd zu sein. Daher sollte man auch mit Margarinen und anderen Lebensmittel mit Sojalecithin vorsichtig sein. Stichproben von z.B. „Lätta“ und „Becel“ haben einen relativ hohen Gehalt an Hexan aufgezeigt.
E-325 Antioxidationsmittel: Salz der Milchsäure, das natürlich in der menschlichen Verdauung vorkommt.
Steht im Verdacht Leberschäden bei Säuglingen und Kleinkindern verursachen zu können. Erwachsene dagegen, scheinen damit keine Probleme zu haben.
E-412 Verdickungsmittel Guarkernmehl: Wird häufig in Speiseeis verwendet. Steht im Verdacht Darmstörungen und verspätetes Wachstum zu verursachen.
E-450 Stabilisatoren: Wird aus Phosphorsäure hergestellt.
Steht im Verdacht Nierenschäden, Störungen der Verdauungsenzyme sowie in Einzelfällen Darmstörungen zu verursachen.
E-1422 Modifizierte Maisstärke: ein natürlicher Rohstoff aber ein chemisches Endprodukt. Steht im Verdacht Blinddarmvergrößerung, erhöhte Cholesterinwerte und Veränderungen in den Lungen zu verursachen. Manchmal wird bei der Herstellung Hexan verwendet, was wiederum das Krebsrisiko steigert.
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