Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

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LCHF, die Familie, die Haustiere und wir - im Einklang?
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Nicole Wirth
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Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Nicole Wirth » 19. März 2009, 17:12

Ich muss feststellen, dass viele in erster Linie LCHF als "Diät" zum Abnehmen sehen. Diese Sichtweise ist aber nicht ganz korrekt.
Sich nach LCHF zu ernähren sollte in erster Linie aus einem gesundheitlichen Aspekt gesehen werden!
Die Gewichtsabnahme oder besser gesagt, die Gewichtsregulierung, kommt dann früher oder manchmal auch erst später als "Bonus" hinzu. Bei einigen Personen geschieht dies unmittelbar, bei anderen erst nach ein paar Wochen oder sogar erst nach Monaten.

Das Gewicht steht still? Oder man nimmt vielleicht sogar zu?

Abhängig ist dies von sehr unterschiedlichen und vor allem individuellen Faktoren, die nachfolgend beschrieben werden:


1. Diejenigen, die schon viele Diäten hinter sich haben

Für einige kann es eine Weile dauern, bis die Gewichtsabnahme einsetzt. Dies gilt speziell für diejenigen, die ihrem Körper schon durch mehrere Diäten geschadet haben, d.h. solche Diäten bei denen man versucht hat abzunehmen indem man weniger isst; sogenannte „Hungerdiäten“. Alle Diäten, bei denen man konstant hungrig ist (wenn auch nur geringfügig), sind Hungerdiäten.

Zum einen schadet man dem Körper durch solche Diäten da dieser nun gezwungen ist Energie zu beschaffen, die nun nicht mehr durch die Nahrung zugefügt wird. Zum anderen baut er Muskelgewebe zu Zucker ab und geht gleichzeitig auf „Sparflamme“, um so wenig wie möglich Energie zu verbrauchen. Darüber hinaus wird der Körper unsicher und somit eher dazu verleitet Fettreserven zu sparen, um Energiereserven für eventuelle Hungerzeiten in der Zukunft zu sichern.

Das ist auch der Grund dafür, warum man sehr leicht nach einer Hungerdiät wieder zunimmt. Versucht man es erneut zu einem späteren Zeitpunkt mit einer anderen Diät erhält man das gleiche Resultat aber man nimmt danach mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr und auch schneller das verlorene Gewicht wieder zu. Der Körper wird noch mehr verunsichert. Das ist das, was als JoJo-Effekt bezeichnet wird.

Hat man dies ein paar mal so gemacht, ist es jetzt wichtig, dass der Körper davon überzeugt wird (damit er seine Schäden reparieren kann), dass es diesmal keine Hungerkur ist und dass er es wagen kann, die Reservelager abzubauen. Dies macht man, indem man ihm einerseits nützliche Bausteine zum Reparieren liefert (gute Fette und Proteine) und ihm andererseits viel Nahrung zuführt und ihn somit überzeugt, dass es keine Gefahr für Hungerzeiten mehr gibt. Es ist sehr unterschiedlich und individuell wie lange dies dauert. Für einige dauert es nur ein paar Wochen, für die meisten wohl eher ein paar Monate. Es gibt vereinzelt Fälle in denen es noch viel länger dauert, vielleicht ein Jahr oder sogar noch länger.

Die beste Art, den Körper davon zu überzeugen, dass es keine Hungerzeiten mehr geben wird, ist Nahrung mit hohem Fettgehalt und wenig Kohlenhydraten zu essen.


2. Die Insulinresistenten

Es gibt diejenigen, die stark insulinresistent sind, d.h. die Zellen im Körper sind an einen hohen Insulingehalt gewöhnt und haben deshalb aufgehört darauf zu reagieren. Diese Insulinresistenz ist durch den häufigen Konsum von stark zuckerhaltigem und/oder kohlenhydratreichem Essen entstanden. Für diese Personen kann es einige Schwierigkeiten mit der Gewichtsabnahme geben. Dies gilt im Großen und Ganzen für alle, die über bereite für mehrere Jahre stark übergewichtig sind/waren (mehr als 50 kg Übergewicht). Auch Diabetiker und diejenigen, die auf dem Weg waren Diabetes zu entwickeln (ohne vielleicht auch nur davon gewusst zu haben) haben dieses Problem.

Insulinresistent zu sein bedeutet, dass jedes Mal, wenn man etwas verzehrt, das den Blutzucker erhöht (d.h. Kohlenhydrate), muss der Körper enorme Mengen an Insulin freisetzen, damit er überhaupt darauf reagieren kann und sich um den Blutzucker kümmern zu können. Da Insulin auch das Hormon ist, das dem Körper das Signal gibt Fett zu speichern statt Fett zu verbrennen, so ist es für diese Personen selbst bei sehr geringen Mengen an KH schwierig an Gewicht zu verlieren.

Für diejenigen, die sich zu dieser Gruppe zählen, kann es von Vorteil sein, die eingenommene KH-Menge so weit wie möglich bei NULL zu halten, um eine Gewichtsreduzierung erreichen zu können.

Normalresistente Personen setzten nicht so hohe Insulinmengen frei und können daher eventuell auch etwas mehr KH in der Nahrung zu sich nehmen.

Insulinresistent zu werden ist ein Prozess, der mehrere Jahre dauert. Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, warum es für jüngere Menschen viel leichter ist an Gewicht zu verlieren. Ist man insulinresistent, so können bereits geringe KH-Mengen zur Gewichtszunahme führen.


3. Die Gestressten

Stress ist ein sehr wichtiger Faktor bzgl. Gewichtsabnahme. Hat man zu viel zu tun auf seiner Arbeit oder in der Schule, Uni; ist man besorgt um jemanden/etwas; schläft man schlecht etc. so passiert eine ganze Menge in unserem Körper. Eine davon ist, dass das Stresshormon Cortisol freigesetzt wird.

Cortisol hat mehrere Funktionen in unserem Körper. Es ist als ein Überlebensmechanismus zu verstehen, der uns mehr Energie in gestressten Situationen liefern soll. Unter anderem liefert es mehr Energie indem der Blutzucker erhöht wird, was wiederum zur Insulinfreisetzung führt. Über die Folgen/Wirkung der Insulinfreisetzung (und damit Fetteinlagerung) wird in Abschnitt 2 ausführlich berichtet.

Es entsteht ein Teufelskreis: Hohes Cortisol führt zu schlechtem Schlaf, schlechter Schlaf führt zu erhöhter Cortisolfreisetzung. Zudem führt schlechter Schlaf dazu, dass man stressige Situationen schlechter bewältigt und somit wiederum mehr Cortisol freigesetzt wird. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist schwer. Das Einzige, was langsichtig hilft, ist den ursprünglichen Stressmoment zu beseitigen. Eventuell kann ein vom Arzt verschriebenes Schlafmittel helfen, wenn man schon über längere Zeit an extremen Schlafschwierigkeiten leidet, damit man ein paar Nächte ausschlafen kann. Aber eigentlich ist man da bereits dabei ein „Burn out“ zu bekommen und sollte seine Gesundheit ordentlich durchchecken lassen.



4. Diejenigen, die Sachen essen, die die Gewichtsabnahme verhindern

Es ist nicht immer einfach zu wissen, woraus das Essen besteht und daher kann es manchmal passieren, dass man ganz unbeabsichtigt etwas isst, was ungünstig für die Gewichtsabnahme ist. Wenn man nicht ganz sicher ist, sollte man versuchen, während ein paar Tagen genau aufzuschreiben was man gegessen hat. Somit kann man eventuell selbst direkt erkennen woran es liegen könnte, oder man kann im LCHF-Forum seine Situation schildern und um Hilfe bitten.

Viele können z.B. wegen des Milchzuckers keine Milchprodukte vertragen, während andere keine Probleme damit haben. Butter gehört jedoch nicht dazu, denn die wird von fast allen vertragen. Einige vertragen Käse während andere es nicht tun.

Auch auf Nüsse wird unterschiedlich reagiert. Bei einigen haben sie keinen Einfluss auf die Gewichtsabnahme während es bei anderen direkt zum Stillstand kommen kann.

Es kann also viele unterschiedliche Sachen in der Nahrung geben, die sich für einen selbst als ungünstig erweisen während andere fast alles essen können. Um sicher zu gehen ist es daher zu empfehlen, alle Unsicherheitsfaktoren nach und nach mal eine Woche lang wegzulassen und unter genauer Beobachtung wieder einzuführen. Somit findet man relativ schnell heraus auf welche Sachen man empfindlich reagiert und welche man genießen kann.


5. Diejeigen, die zu wenig essen

Für Einige ist es schwer von „alten“ Verhaltensweisen loszulassen. Man denkt ständig daran, dass man nur abnehmen kann, wenn man wenig isst, d.h. hungert. Im ersten Punkt ist genau beschrieben was im Körper passiert, wenn man ihn einer Hungerkur aussetzt. Isst man zu wenig, geht er auf Sparflame und spart wirklich an allen Ecken und Enden an Energie, um die Reservelager so lange wie möglich für schlechte Zeiten zu erhalten. Ist man hungrig wird darüber hinaus auch noch das Stresshormon Cortisol freigesetzt (vergl. Abschnitt 3)


Isst man dagegen zu viel, so wird der Körper die überschüssige Nahrung nicht speichern unter der Voraussetzung, dass die Insulinmenge auf einem niedrigen Niveau gehalten wird. Dies geschieht, solange man nur geringe Mengen an KH und große Mengen an Fett verzehrt. Erst dann kann der Körper die überschüssige Energie auf unterschiedliche Arten verwenden. Teils bekommt man mehr Energie und fühlt sich rundum fit und wohl, teils wird sie in Wärme umgewandelt und das was dann noch übrig bleibt wird auf natürlichem Wege ausgeschieden.

Es ist besser auf der sicheren Seite zu stehen und daher ist es wichtig ordentlich zu essen. Das beste, was man seinem Körper antun kann, ist auf ihn zu hören. Essen Sie wenn Sie hungrig sind essen Sie dann so viel bis sie wirklich satt sind. Dann wird der Körper das bekommen, was er braucht. Egal wie komisch es auch anfangs wird bzgl. Essenszeiten, Essensmengen etc. Die Zeiten und die Mengen werden sich nach einer Weile mit LCHF wieder normalisieren. Am Anfang aber kann es sehr unregelmäßig sein, wann und wie viel man isst.


6. Diejenigen, die zu wenig Fett (oder Protein/Eiweiß) essen

Nimmt man die Kohlenhydrate aus der Nahrung weg, so kann man diese entweder mit Fett oder mit Protein ersetzen, um nicht hungrig sein zu müssen. Dies sind die einzigen Engergiequellen, die wir haben (außer Alkohol, welcher vielleicht etwas weniger dafür geeignet ist). Die LCHF-Befürworter sagen daher, dass man die KH eher mit Fett ersetzen soll anstelle von Protein/Eiweiß. Der Grund dafür ist, dass unser Körper im Bedarfsfall sehr leicht Protein zu KH umwandeln kann und isst man zu viel Protein dann ist es gerade das, was ein an KH gewöhnter Körper vorrangig tun wird. Dann ist es keine LC-Ernährung mehr (selbst wenn man kaum KH isst) und somit bleibt die Gewichtsabnahme aus. Fett ist die beste Energiequelle, die wir haben und daher sollte man nicht damit sparen.

Warum soll man dann überhaupt Protein/Eiweiß essen? Weil der Körper es für seinen Aufbau und für die Muskeln braucht. Auch unser Gehirn braucht Zucker (Glukose) und deshalb muss der Körper Protein zugänglich haben, um diese zu Glukose umwandeln zu können. Gäbe es nicht ausreichend Proteine, so würde der Körper auf Stresshormone zurückgreifen und dann wird es solche Folgen haben wie im Punkt 3 beschrieben. Man sollte deshalb seine persönliche Balance zwischen Fett und Proteinmenge finden.

Es ist also sehr individuell aber man kann generell sagen, dass man täglich mindestens ca 1 Gramm Protein/Eiweiß per KG Körpergewicht zu sich nehmen sollte. Etwas mehr wenn man viel körperlich und oder sportlich aktiv ist. Dazu isst man soviel Fett bis man satt ist.

Eine andere Methode ist, die Inhaltsangaben der Lebensmittel zu lesen und dann sagt man, dass die Fettmenge in Gramm die Summe der Proteinmenge und der KH-Menge übersteigen soll. Reines Fleisch enthält ca 20 % Protein und die Fettmenge ist abhängig von der Fleischsorte.

Rechenfreunde können auch die Sache mathematisch angehen und alles in Energieprozent (das ist nicht das Gleiche wie Gewichtsprozent!) umrechnen was ziemlich umständlich ist. Man sagt also: ca 20-30 Energieprozent Protein und der Rest Fett.

Möchte man nicht rechnen müssen (so wie auch ich) dann reicht es, wenn man vorzugsweise tierische Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Eier, Molkereiprodukte, etc.) wählt. Dann isst man entweder fette Stücke oder wenn man es vorzieht, magere Stücke und komplettiert diese mit Fett (z.B. fette Soßen oder mit einem Stück Kräuterbutter).


7. Diejenigen, die Muskeln aufbauen

Für einige zeigt sich das Resultat nicht direkt auf der Waage, denn mit LCHF wird der Körper (vor allem am Anfang, auch ohne zu Trainieren) dazu angeregt Muskeln aufzubauen. Da Muskeln schwerer als Fett sind, bekommt man z.B. einen geringeren Taillenumfang obwohl das Gewicht auf der Waage still steht. Vertrauen Sie daher nicht der Waage sondern nehmen sie lieber ein Massband, achten darauf wie die Kleidung sitzt etc. dann sehen Sie das richtige Ergebnis. Sind Sie übergewichtig, dann wird letztendlich auch das Ergebnis auf der Waage erscheinen, sobald der Körper ausreichend an Muskeln aufgebaut hat. Niemand hat wohl etwas dagegen, eine größere Muskelmasse zu bekommen ;-)

Das Gewicht auf der Waage kann zudem sehr stark von Tag zu Tag schwanken ohne, dass dies eine größere Bedeutung hat. Darum ist es wichtig, die Sache etwas langfristiger zu sehen. Wiegen Sie sich nur ein mal wöchentlich oder vielleicht sogar nur ein mal monatlich. Dann werden Sie auch das langfristige Ergebnis sehen.

MÖCHTEN SIE EXTREM SCHNELL ABNEHMEN; DANN IST LCHF LEIDER NICHT FÜR SIE GEEIGNET!

Zu schnell abzunehmen ist nicht gesund für den Körper. Mit LCHF nimmt der Körper in dem Takt ab, der für ihn am besten ist.



8. Diejenigen, die nur ein paar Kilos zu viel haben

Hat man nur ein paar extra Kilos, die man los werden möchte, dann sieht das Ganze etwas anders aus. Dann dauert es meistens viel länger bis man abnimmt, denn dann ist Ihr Körper sehr wahrscheinlich bereits mit seinem aktuellen Gewicht zufrieden. Das Einzige, was hier hilft, ist Geduld zu haben! Genießen Sie die anderen Vorteile der besseren Gesundheit mit LCHF unterdessen.

Es kann aber auch sein, dass der Körper tatsächlich schon sein perfektes Gewicht hat und es nur Ihr Wunsch ist „dünn“ zu sein weil z.B. Ihr Idealbild es ist. Dafür ist LCHF nicht geeignet denn LCHF ist eine „gewichts-normalisierende“ Ernährung, bei der der Körper das Gewicht bekommen wird, wofür er ursprünglich bestimmt war. Wiegt man zu wenig, wird man zunehmen, wiegt man bereits genau richtig, so wird es sich nicht verändern. Aber eine Gewichtsumverteilung wird auch bei schlanken Menschen stattfinden und das vorhandene Fett wird in Muskeln umgewandelt werden und das ist nur positiv zu sehen!


...und Ihr dürft gerne meine Formulierungen korrigieren.... ;-)
Zuletzt geändert von Nicole Wirth am 20. März 2009, 20:56, insgesamt 4-mal geändert.

Helga
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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Helga » 19. März 2009, 22:19

Hallo Nicole,
na da haben wir es ja, ich kann mich da sehr gut einordnen, habe eine riesige Diät- Karriere hinter mir. Es hat Jahrzehnte gedauert bis ich mich so Übergewichtig gemacht habe, jetzt kann ich auch mal warten bis LchF in diesem Punkt wirkt :!:

Denn meine gute Laune und meine Energie möchte ich nicht mehr aufgeben :lol: und mit Hilfe diesem Forum und so vielen Gleichgesinnten werde ich es schaffen!!!! Es kann nur besser werden :P

Vielen Dank für Deine guten Beiträge
Lg
Helga

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curleyhel
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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon curleyhel » 20. März 2009, 06:53

Hallo Nicole,
diesen Beitrag finde ich auch super, vor allem wenn die Gewichtsabnahme mal stockt!!!

@ Helga: Siehst du undam besten am wochenende mal so richtig zurücklehnen, in die Wanne legen und ein gutes Buch zur Hand nehmen!!!

;-)

Schönen Tag euch!

GLG
CURLEYHEL

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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Jürgen » 20. März 2009, 09:05

Hallo
Finde den Beitrag gut. Verliere zwar keine Kg aber mein Blutzucker hat sich sehr verbessert seit ich auf Brot,Kartoffeln und andere KH verzichte.Hatte letzte Woche einen Rückfall und ein Paar Kartoffel gegessen.Blutzucker war nach dem Essen auf über 200 gegangen
LG
Jürgen

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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Angie » 20. März 2009, 11:06

Hallo Nicole!

Danke fuer die Super Erlaeuterungen!
Aufgeben mit LCHF will man, denke ich, sowieso nicht so schnell, weil man sich einfach richtig wohl dabei fuehlt :D .
Ich bin enttaeuscht, weil ich in zwei Wochen ein Kilo zugenommen habe, jedoch habe ich in den letzten zwei Jahren kaum (gesunde) KH gegessen, bei den Malzeiten fast nur Proteine und Gemuese (ohne Fett!) zu mir genommen, dazwischen dann ab und zu Suesses jeglicher Art genascht, da mich das Essen nie fuer lange Zeit salt hielt!
Zumindest in dieser Hinsicht bin ich also schon sehr gluecklich, immer satt, und habe GAR keine Sehnsuechte nach etwas Suessem mehr!!!! Nur auf den Kaffee mit Schlag freue ich mich jeden Nachmittag und ein Stueck dunkle Schokolade.
LG
Angie

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Nicole Wirth
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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Nicole Wirth » 20. März 2009, 20:56

;)

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Sudda Sudda
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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Sudda Sudda » 16. September 2009, 15:27

Liebe Nicole,

ich persönlich finde diesen Beitrag total wichtig... Du weißt warum (Gruß vom Fuße der Palme) :lol:

Vielleicht solltest du erwägen, diesen Beitrag deiner Liste von "Fragen & Antworten" auf der lchf.de-Seite hinzuzufügen. Ich denke, dass es für Leute, die für sich selbst still und heimlich LCHF versuchen und sich dort "nur mal schnell einen Überblick verschaffen" und das Forum gar nicht sichten, schön wäre, das dort zu finden. Das kannst du sicherlich am Besten beurteilen, ist halt nur so eine Idee.

Bei mir kommen immer häufiger Anfragen (schreibe ja nicht nur in meinem Blog... öhömm) und in der Regel verweise ich auf deine Seite, weil ich halt kein Profi bin, mit Sicherheit (noch) Fehler mache und das auch nicht so gut ausdrücken kann, wie du. Ich denke, dass das Interesse an lchf auch in Deutschland immer größer wird.

Liebe Grüße von
Sudda
Die unter http://www.LCHF.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

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Re: Bezüglich Gewichtsabnahme mit LCHF

Beitragvon Nicole Wirth » 16. September 2009, 15:47

Ja, sudda sudda, ich weiß. Ich bin im Moment am Überlegen wie ich die Webseite etwas genauer einteilen kann. Es gibt nämlich mehrere Sachen, die ich gerne dort aufführen möchte, die aber nicht unter die jetzigen Kapitel passen.

Wie ich bereits gesagt habe, bin ich jetzt wieder hier und aktiv am "arbeiten" ;)

Für Deine/Eure Verbesserungsvorschläge bin ich natürlich auch jederzeit empfänglich...


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