Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

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In dieser Kategorie findet man natürlichen "Brotersatz", z.B. Käseplätzchen
inita
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Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon inita » 12. November 2011, 22:09

Weil hier immer vom "Heinrichknäcke" geschwärmt wird, ich aber nix gefunden habe, habe ich bei seinem "Erzeuger" angefragt.

Ich fände es toll, wenn Ihr so Eure eigenen Varianten anführen würdet!

Liebe Inita,
es ist mir die unverdiente Ehre zuteil geworden, dass Emma ein Knäckebrot nach mir benannt hat. Das Rezept habe ich aber nicht "erfunden", sondern von Anneluise, SOLEILrouge oder einem der anderen bezaubernden LCHF-Schutzengel erfahren.


Ich mische einfach geschrotete Leinsamen mit soviel Wasser, dass es ein Brei wird, den man auf Backpapier streichen kann.

4 - 5 Minuten, je nach dem wie hart es werden soll, in die Mikrowelle (höchste Stufe) - FERTIG! Schnell und simpel.

Man kann dieses Grundrezept natürlich noch beliebig abändern. Philadelphia, Quark, Ei oder andere LCHF-konforme Zutaten. Aber bitte kein Soja, keine ominöse Mehlarten, Backpulver oder Sonnenblumenkerne usw

Gruß Heinrich


Ich möchte gerne ergänzen: achtet darauf, dass das kein flüssiger Teig wird, sondern eine ziemlich feste "Pampe", die man dann mit dem Rücken eines Esslöffels oder einer Gabel breitdrückt. LG Inita

inita
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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Varationen

Beitragvon inita » 12. November 2011, 22:24

Initas Variantion Nr. 1 (da kommen sicher noch welche)

Ich vermische (für eine Frühstücksportion):

30g geschroteten Leinsamen
10g Leinsamenmehl (gekauft bei der Öhlmühle Solling)
eine Messerspitze Natron
1Prise Salz
1/4 Teelöffel Brotgewürz (von "Sch.ubeck")


Jetzt schubweise Wasser dran, verrühren, dass ich ein fester Teig ergibt.

Einen Augenblick stehen und quellen lassen.

Dann 10g geschmolzenes Kokosfett drunter.

Ich verstreiche die Masse geduldig mit dem Rücken einer Gabel auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech, so dass etwa die Dicke eines Knäckebrotes entsteht. Wenn ich Zeit, Lust und Geduld habe, arbeite ich daran, dass das Ding wenigstens rechteckig wird. Es macht aber nix, wenn es irgendwie ein runder Fladen wird mit ausgefransten Rändern ;) .
Dann ab in den Herd: 180 Grad Umluft, gute 15-20 Minuten.

Umd Geld zu sparen, könnte man natürlich gleich mehrere Teile machen! Bei mir besteht aber zur Zeit noch Suchtgefahr, so dass ich immer nur brav diese eine Protion mache. Die ist schon sehr mächtig!

Nach Fertigstellung lasse ich das "Knäcke" einfach im Herd. Da trocknet es noch nach und morgens nehme ich es mir dann raus.

Hier die Werte:
Fett: 23,9g
KH: 0g
Eiweiss: 9.2g
Kalorien: 270

Guten Appetit!

Inita

Emma
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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon Emma » 13. November 2011, 12:09

Heinrichknäcke!! :lol: :lol: :lol: :lol:

Also ich nehme ein ganzes Päckchen Leinsamen, goldgelb, Classic, 250 g.

Gebe es in eine Schüssel, mache grad soviel Wasser dran, daß die Leinsamen quellen können.
Lasse das Ganze so 10 min quellen, so daß es beim Umrühren steif bzw. klebrig ist.

In diese Masse gebe ich ca 70 g Kürbiskörner, 2 EL Sesam, und dann Kardamom, Lebkuchengewürze, etwas Salz und heut sogar etwas Zimt.

Sonst nix.


Diese zähe Masse streiche ich dann mit dem Löffel auf das gefettete (mit Kokosöl) Backblech und backe sie gut 20 min bei 200 °.

Dann lasse ich es im Backofen , ausgeschaltet, etwas trocknen.

Nachher in mundgerechte , längliche Stücke schneiden.

Fertig.

Ich bewahre die Knäcke dann in einer Dose auf, aber geöffnet, so daß sie nicht feucht werden.
So backe ich nur einmal, und habe für die ganze Woche.

Mein Mann ißt jetzt auch so gern davon. ;)

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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon datBea » 13. November 2011, 12:17

Hatte heute morgen auch die Grundversion, nur mit Salz und Gewürz verrührt und in die Mikrowelle.

Könnte man (und werde ich) auch Pinienkerne untermischen.
Schön kross nach dem Auskühlen und saulecker mit der Gänseleberpaste!

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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon Emma » 13. November 2011, 14:35

...oder mit Kalbsleberwurst und etwas Senf...oder mit Butter, 1 Tomate und Zwiebeln..... ;) ;) ;) ;) ach ja....Heinrich, wir danken dir! :mrgreen:

Silly
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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon Silly » 13. November 2011, 22:38

Schrotet ihr den Leinsamen?

Ich hab den letztens "ganz" genommen, dachte geschrotet -dann muß man die KH anrechnen? Komm da immer ins trudeln... :shock:

Hab noch Sesam und Flohsamen, Salz und Oregano druntergemischt...lecker.
Da ich keine Mikro hab-ca 20 min in den Backofen.

....und dann dick Butter drauf...Skaldemann..da braucht man nicht mehr zu gucken...

Danke Heinrich und Emma. :)

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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon datBea » 13. November 2011, 23:07

Leinsamen hat so oder so 0 KH.
Aber ich schrote in ein wenig, ja...

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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon datBea » 14. November 2011, 00:02

und grad die nächste Fuhre aus dem Ofen geholt - mit Macadamias und Pinienkernen und Gewürzen.

Auf irgendwas muss meine Gänsepastete ja wohnen... :lol:

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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon miramis » 14. November 2011, 17:45

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Aber bitte kein Soja, keine ominöse Mehlarten, Backpulver oder Sonnenblumenkerne usw


was spricht denn gegen Sonnenblumenkerne??

neugierige Grüsse
miramis

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Re: Das "Heinrichknäcke" und seine Variationen

Beitragvon inita » 16. November 2011, 15:00

eigentlich nix, ausser dass da ein paar KH reinwandern. Also zähl die Sonnenblumenkerne vorher ab und rechne die KH aus ... :lol:

LG Inita


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