Frau Yubabas LCHF-Tellerspione KW 14 – 2018

In dieser Woche stehen die LCHFTellerspione KW 14 – 2018 ganz im Zeichen des Osterfestes!

Für viele Leute gehört zum Osterfest ein gemütlicher Brunch mit der Familie dazu.
Auch wir werden in diesem Jahr zum Frühstück einladen und da finde ich es immer wieder schön, mir neue, kleine Dinge zu überlegen, die man zum Brunchbuffet schnell und einfach zaubern kann und die – im besten Falle – auch noch nach etwas mehr aussehen. 🙂

Frühstück neu interpretiert

Vor einiger Zeit habe ich einen eigenen Beitrag dazu verfasst, was für tolle Optionen uns zum Frühstück zur Verfügung stehen.
Die meisten denken, wenn sie das erste mal mit LCHF in Berührung kommen, als erstes: „Ohne Brot?! Was soll ich denn dann frühstücken! Immer nur Eier sind doch öde!“

Das Gute ist: LCHF-Frühstück ist mehr als immer nur Eier und Speck.
Wenn ihr hier auf diesen Link klickt, gelangt ihr zu dem Beitrag mit den Frühstücksideen.

Viele davon lassen sich perfekt für einen Osterbrunch verwenden!

Alles Wölkchen

Doch natürlich möchte ich auch mal wieder neue Dinge ausprobieren und ihr wisst, ich liebe simple Gerichte, die nach „mehr“ aussehen.

So ein Rezept sind für mich Wolkeneier oder auch „Cloud Eggs“.
Hierbei trennt man das Eigelb vom Eiklar und schlägt dieses dann steif.
Den Eischnee setzt man in kleinen „Wölkchen“ auf ein Backblech und drückt mit einem Löffel eine kleine Mulde in die Mitte.

In diese setzt man nun vorsichtig das Eigelb.
Das Ganze wandert in den Ofen und schon hat man wolkenhafte Eier, die man toll servieren kann.
Eine schöne Schritt für Schritt-Anleitung findet ihr hier auf dieser Seite.

Der richtige Rahmen

Ein weiterer Augenschmaus auf dem Osterbuffet sind Spiegeleier, die in einem Paprikaring gegart wurden.
Hierfür nehmt ihr eine Paprikaschote in der Farbe eurer Wahl – oder noch besser verschiedene Farben, denn je bunter, desto yeah!
Nach Möglichkeit sollten die Schoten relativ gleichmäßig gewachsen sein, fast zylindrisch, denn dann könnt ihr schöne, dicke Ringe schneiden, in die das Ei dann auch reinpasst.

Gart die Ringe kurz in der Pfanne vor und schlagt dann je Ring ein Ei in die Pfanne und bratet das Ganze, bis die Eier die gewünschte Konsistenz haben.

Hier findet ihr eine gute Anleitung für die perfekt gerahmten Eier. 🙂

Unterm Schottenrock sind…. ähm… Eier?

Man verzeihe mir diese Zote. Ich kann nichts für die Bilder in meinem Kopf.
Kommen wir aber lieber zu dem Rezept, das mich zu diesem schlechten Witz verleitete und das ich schon ewig mal ausprobieren möchte.

Ich gebe aber zu, bisher habe ich mich nicht herangewagt.
Aber vielleicht in diesem Jahr…

Für die Scotch Eggs kocht ihr zu erst einmal ganz normal ein paar Eier, die ihr abschreckt und pellt. Perfekt wäre es, sie nicht ganz harrt zu kochen, weil sie im zweiten Schritt noch nachgegart werden.

Nun werden die Eier mit einer gewürzten Hackfleischmasse rundherum umhüllt.
Ihr könnt auch das Brät einer groben Bratwurst nehmen.
In allen Standardrezepten, die ich so gefunden habe, wird die Fleischmasse mit Paniermehl gebunden.
Stattdessen können wir Flohsamenschalen verwenden oder ihr haltet euch an dieses Paleo-Rezept, das ich hierzu gefunden habe (Achtung, ist auf Englisch).

Die umhüllten Eier werden dann entweder in Butterschmalz rundherum gebraten oder iim Backofen gegart.

Im Idealfall sollte das Ergebnis so aussehen:

© spanish_ikebana / www.fotolia.com

 

Treffen sich ein Schotte und ein Russe…

… und tauschen erst einmal Rezepte aus.

Nach den schottischen Eiern, folgt nun ein kleiner Abstecher nach Osteuropa.
Jetzt musste ich erst einmal nachlesen, ob die russischen Eier tatsächlich aus Russland stammen, oder ob das nur so ein Ammenmärchen ist.
Das was ich herausgefunden habe ist, dass die Speise so heißt, weil im Original gerne mit Kaviar, der aus Russland stammt, garniert wird.
Ob das stimmt? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass es unzählige Varianten gibt, wie diese Eierspeise zubereitet wird.

Der erste Schritt ist allerdings immer deselbe: Eier hartkochen, abschrecken, pellen, längs halbieren und das gekochte Eigelb heraus nehmen.
Dieses wird mit einer Gabel zerdrückt und dann mit den gewünschten Zutaten vermengt und dann zurück in die Mulde des hartgekochten Eiweiß drapiert.

Wenn ihr auf diesen Link klickt, findet ihr eine Zubereitungsweise.

 

Hoch die Gläser!

Eine schöne Idee finde ich auch, pro Gast ein kleines Glas mit Schichtsalat vorzubereiten.
Unsere Anne hat hier ein feines Rezept parat, das sich toll vorbereiten lässt und auch noch schick aussieht.

Da sind euch die Ohs und Ahs an der Ostertafel doch schon sicher!

 

Das sind meine „akuten“ Ideen zu einem abwechslungsreichen Osterbuffet.
Vielleicht habt ihr auch noch welche?
Wie sieht euer Osterfest klassischerweise aus?
Fragen über Fragen – lasst doch mal etwas von euch hören. 🙂

Bis dahin wünsche ich euch wunderschöne Ostertage und verabschiede mich mit den Worten:

Haut rein! ♥

Christina ist nicht nur im Forum als „Frau Yu“ bekannt, auch als Bloggerin hat sie viele begeisterte Leser, die sie auf ihrem Weg zum Zielgewicht begleiten und anfeuern. Seit Juni 2016 verstärkt sie uns auch als tatkräftige Moderatorin im LCHF-Forum.

Auf LCHF.de schreibt sie über dies und das, was sie bewegt – eine Frau mit Tiefgang!

Darüber hinaus ist sie federführend in unserer Serie „Frau Yubabas Teller-Spione“, eine Serie für alle, die bei LCHF ein wenig Inspiration für den eigenen Teller brauchen.

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