Frau Yubabas LCHF-Tellerspione KW 26 – 2017

Hier sind die LCHF-Tellerspione KW 26 – 2017!
Wie jede Woche habe ich mir Gedanken zu einem leckeren und abwechslungsreichen Essensplan gemacht.

Schauen wir doch mal, was diesmal dabei heraus gekommen ist:

Samstag: Brathähnchen mit Walnuss-Ingwer-Brokkoli
Sonntag: Gemüsecurry
Montag: Gemüsepfanne mit Sauce Hollandaise und Spiegelei
Dienstag: „Comfort Noodles“
Mittwoch: Bunter Salat mit Hähnchenbruststreifen
Donnerstag: Frikadellen mit Speckböhnchen
Freitag: Bratfisch mit Senfsauce, Gurkensalat und Blumenkohlpüree

Da brat mir doch einer ein Hähnchen!

Nach den heißen Tagen herrschen nun wieder etwas mildere Temperaturen.
Das bedeutet, man kann den Backofen wieder anschmeißen, ohne in seiner Küche ein zweites Mordor zu erschaffen.
Und das freut mich, denn so gibt es mal wieder ein knuspriges Brathähnchen.

Als Beilage gibt es Walnuss-Ingwer-Brokkoli.
Den bereitet ihr folgendermaßen zu:

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 Brokkoli, in Röschen zerteilt
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ein Stück Ingwer (etwa daumendick und 2,5 cm lang)
  • 30 g gehackte Walnüsse
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Brokkoli in Salzwasser blanchieren, sodass er noch Biss hat.
Während der Brokkoli kocht, die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden, den Knoblauch schälen und ganz fein hacken (oder pressen) und den Ingwer schälen und fein reiben.

Butter in einer Pfanne schmelzen und Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebel gemeinsam mit den gehackten Walnüssen darin anschwitzen.
Den abgetropften Brokkoli mit in der Pfanne schwenken und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu dem Hähnchen und dem Gemüse braucht es für LCHFler keine weitere Beilage.
Sollten die Normalesser jedoch eine wünschen, sind hier Ofenkartoffeln eine prima Ergänzung.

Curry me home.

Es ist Curryzeit! Ein blitzschnelles Gemüsecurry ist an einem Tag, an dem man einen Familienausflug plant, genau das Richtige!
Für das Curry nehme ich Zwiebel, Blumenkohl, Paprika und Zucchini und schwitze sie in Kokosöl an. Beim Gemüse könnt ihr aber natürlich nach euren Vorlieben variieren.
Gewürzt wird mit ordentlich Currypulver, Salz und etwas Chili. Ihr könnt auch eine Chilischote mitkochen und diese hinterher rausfischen.
Wenn das Gemüse eine goldbraune Farbe angenommen habt, lösche ich mit ca. 250 ml Kokosmilch ab und lasse das Gericht eine Weile vor sich hin simmern.

Wenn das Gemüse weich (nicht verkocht!) ist, ist das Essen auch schon fertig.

Als Beilage für die High Carb Esser ist hier Reis gut geeignet.
Das Gericht ist auch eine prima Sache, wenn man zum Beispiel zum Frühstück schon relativ viel Protein zu sich genommen hat und nun etwas deftig-sättigendes möchte, dass die Eiweißbilanz nicht in astronomische Höhen schnellen lassen will.

Wenn einem hier die Eiweiß-Einlage aber fehlt, kann man beliebig ergänzen: Hähnchenfleisch, Krabben, Schweinefleisch, Rindfleischstreifen, gekochte Eier, Halloumi …

Ich hab was auf der Pfanne!

So eine bunte Gemüsepfanne ist für mich immer wieder ein gern gesehener Bestandteil einer Mahlzeit.
Ich mag es, Zwiebeln, Paprika, Pilze etc. in Butter zu schwenken und je nach Lust und Laune mit anderen Gewürzen herumzuhantieren.
So schmecken die Gemüsepfannen immer wieder anders und niemals fade.
Und wenn die Pfanne eh schon mal heiß ist, kann man sich auch noch schnell 2 Eier darin braten.
Ich mag es total gerne, wenn das Eigelb noch ein wenig flüssig ist und dann so schön über das Gemüse läuft… (*sabbert in die Tastatur*)
Einen Klecks Hollandaise dazu – fertig ist ein richtig leckeres Essen mit erstaunlich wenig Aufwand.

Für eure mitspeisenden Nicht-LCHFler könnt ihr der Gemüsepfanne noch Reis beimengen oder ein paar Kartoffelwürfel separat anbraten und beim Servieren unter das Gemüse mischen.

Komfortabler gehts nicht.

Ich habe schon einmal von einem meiner Lieblingsgerichte berichtet, den „Comfort Noodles“.
Das sind Zucchininudeln mit Ei und einem leckeren Mandelbrösel-Topping.


Gefunden habe ich das Rezept auf dieser Seite, aber hier erläutere ich es noch einmal für euch!

Zutaten pro Person:

  • 2 kleine oder eine große Zucchini
  • 1 gehäuften EL gemahlene Mandeln (oder auch Haselnüsse)
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Eier
  • frische Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Bringt die Zucchini mit einem Spiralschneider oder Sparschäler in Nudelform.
Dann gebt sie in eine Schüssel und salzt sie etwas, damit ihnen Wasser entzogen wird.
Gebt den Nudeln etwa 20 Minuten in ihrer Salzanwendung. 😉

In der Zwischenzeit erwärmt ihr das Kokosöl in einer Pfanne und gebt die gemahlenen Mandeln und etwas Salz hinzu.
Wenn sie anfangen, braun zu werden und leicht zu duften, sind sie auch schon fertig. Verbrannte Mandeln mag niemand! 😀
Gebt die Mandelmasse auf einen Teller, damit sie abkühlen kann. So könnt ihr sie später wie kleine Brotkrumen über die Zucchininudeln streuen.

Schält den Knoblauch und hackt ihn ganz fein, oder presst ihn durch eine Knoblauchpresse.
Hackt die Petersilie fein.

Nun ist es an der Zeit, die Zucchininudeln abzuwaschen und leicht trocken zu tupfen.
Gebt das Olivenöl in eine Pfanne und stellt die Platte auf mittlere Hitze ein.
Schwenkt die „Nudeln“ für etwa 2 Minuten in dem Öl, bis sie warm genug sind, aber noch Biss haben.
Schiebt die Nudeln auf die eine Seite der Pfanne.
In die andere Pfannenhälfte schlagt ihr nun die drei Eier und fügt den Knoblauch hinzu.
Sobald die Eier anfangen zu stocken, schiebt ihr die Nudeln zu ihnen herüber und vermengt alles gut miteinander.
Bratet die Eier nicht zu lange,damit sie nicht pupstrocken werden. Sie sollten noch ein wenig cremig bleiben – wie eine Carbonara.
Gebt die Zudeln nun in einen tiefen Teller und streut die Mandelkrumen und die Petersilie darüber.

Fertig! Lecker! 🙂

Bunt, bunt, bunt, sind alle meiner Klei… Salate

Bei Salaten kann man sich doch so richtig austoben, oder?
Ich finde, je nachdem, was man in so einen Salat schmeißt, hat man immer wieder ein völlig neues Geschmackserlebnis.
Wenn man dann noch mit dem Dressing variiert, freut sich der Gaumen!

Manchmal kommen auch absurde Kombinationen dabei heraus – jedenfalls wirken sie auf den ersten Blick seltsam und überraschen dann mit einer Geschmacksexplosion im Mund!

So zum Beispiel mein Büromittagessen in der letzten Woche: Romanasalat, Tomaten, Avocado, Hähnchenbruststreifen, Blaubeeren (!) und ein paar Pekannusskerne.
Dazu eine leicht säuerliche Vinaigrette auf Olivenölbasis.
Klingt höchst experimentell? War köstlich!

Und sah so aus:

Da haben die Kollegen schon ein bisschen neidisch in mein Schüsselchen gelinst. 😉

Die Blaubeeren im Salat haben für eine feine, natürliche Süße gesorgt, die perfekt zu dem Hähnchenfleisch gepasst hat.
Klar, warum sollte das auch nicht gehen?

Hawaii-Hähnchen mit Ananas ist ja auch völlig normal, oder?

Also plädiere ich dafür, dass ihr euch salatmäßig mal so richtig gehen lasst und wild zusammenmixt, was euch in den Sinn kommt!

Für die Normalos ist Brot natürlich eine vielfach erprobte Beilage, aber sie können ihren Salat ja auch anderweitig aufmotzen.
Zum Beispiel mit Mais, Kidneybohnen, Croutons…
Ich bleib bei den Heidelbeeren. 😀

Bulette, Baby!

Hier vergeht echt keine Woche, in der nicht irgendwann Hackfleisch auf den Tisch kommt.
Hack ist mein Gemüse, oder wie war das? (OK, das gibt 5 Euro ins Phrasenschwein.)
Wie auch immer, Frikadellen sind hier nun mal Leibspeise und deswegen gibt es sie recht häufig.
Auch hier wirkt die Verwendung unterschiedlicher Gewürze immer wieder wahre Wunder, was das Geschmackserlebnis angeht.

Als Beilage sind Speckböhnchen geplant. Hierfür schwitze ich eine kleine, fein gewürfelte Zwiebel zusammen mit Speckwürfeln an und gebe dann die blanchierten Bohnen hinzu.
Gewürzt wird hier ganz schlicht mit Salz und Pfeffer.

Ergänzt um Salz- oder Bratkartoffeln habt ihr hier ein absolut familientaugliches Gericht, das alle zufrieden macht.

Fischfreitag

Klassischer Bratfisch wird mit Paniermehl zubereitet. Dieses ist für uns LCHFler natürlich nicht geeignet.
Aber es gibt feine Alternativen!
Ihr könnt den Fisch wahlweise mit Mandeln, Kokosmehl, Parmesan oder auch Flohsamenschalen panieren.
Letzteres ist mein Favorit. Die Panade aus den Flohsamenschalen wird sehr gleichmäßig und bekommt einen schönen, goldbraunen Farbton.

Zusammen mit Blumenkohlpüree, Senfsauce und Gurkensalat haben wir hier eine perfekte Mahlzeit, die allen schmecken sollte.
Sollte Blumenkohlpüree den Nicht-LCHFlern nicht munden, so könnt ihr hier als Ersatz ein Kartoffelpüree zubereiten.

Das war es auch schon wieder für diese Woche.
Na, dann sag ich mal: Haut rein!

Christina ist nicht nur im Forum als „Frau Yu“ bekannt, auch als Bloggerin hat sie viele begeisterte Leser, die sie auf ihrem Weg zum Zielgewicht begleiten und anfeuern. Seit Juni 2016 verstärkt sie uns auch als tatkräftige Moderatorin im LCHF-Forum.

Auf LCHF.de schreibt sie über dies und das, was sie bewegt – eine Frau mit Tiefgang!

Darüber hinaus ist sie federführend in unserer Serie „Frau Yubabas Teller-Spione“, eine Serie für alle, die bei LCHF ein wenig Inspiration für den eigenen Teller brauchen.

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