Frau Yubabas LCHF-Tellerspione KW 12 – 2018

Die LCHFTellerspione KW 12 – 2018 warten auf euch und trippeln schon ganz ungeduldig mit den Füßen. 🙂

Nachdem die wunderbare Uhura in der letzten Woche vegetarische Spione der Extraklasse aus dem Hut gezaubert haut (DANKE! ♥), geht es in dieser Woche wieder wie gewohnt zu – Frau Yu knabbert gedankenverloren am Stift und überlegt, was alles auf die Einkaufsliste muss, damit sie die folgenden Mahlzeiten zubereiten kann:

Samstag: Hähnchen-Curry-Kokos-Eintopf
Sonntag: Fruchtige Wirsingrouladen
Montag: Rindfleischsuppe
Dienstag: Bolognese auf Gemüsebett
Mittwoch: Kohlrabisalat mit Würstchen
Donnerstag: Frittata Nimmwasdaist
Freitag: „Surf and Turf“-Frikadellen mit Gurkensalat

Ein Topf sie zu knechten

Kennt ihr Petra Mikaelsson? Noch nicht? Dann klickt mal schnell auf das oben verlinkte Rezept und schaut euch neben ihren tollen Rezeptideen mal ihre gesamte Seite an. 🙂
Fundiertes LCHF Wissen und leckere Rezepte, wenn das nichts ist.

Aber nun zum Eintopf: ihr kennt meine Schwäche für Currys aller Art.
Und wenn ich so aus dem Fenster und auf das Thermometer schaue, ist ein wärmendes, Currytöpflein genau das, was ich heute brauche.

Tutti Frutti

Dass ein Klassiker wie Wirsingrouladen mit einer kleinen Abwandlung neuen Pfiff bekommen, beweist das Rezept da oben.
Darin ist ein wenig Birne mit verwickelt (HA. Verwickelt!) und schon wird aus „Ommas Wirsingkollaps“ ein feierlicher Schmaus mit neuer Geschmacksrichtung.

Wirsingrouladen

Foto von Anne Paschmann

Zu den Rouladen passen Gemüsepürees hervorragend, aber auch jegliche Form von gedämpften Gemüse.

 

Suppe mit Charme

Hausgemachte Brühen aus gutem, fettigen Suppenfleisch und ein paar Knochen schmecken nicht nur hervorragend nach Geborgenheit und Zuhause, sie tun unter anderem dem Darm auch noch richtig gut.

Ich bin ja zugegebenermaßen echt faul und liebe deswegen meinen Schongarer heiß und innig.
Da schmeiße ich morgens die Zutaten für meine Rinderkraftbrühe rein und abends habe ich eine herrlich fettige, wohlschmeckende Brühe, die vor Energie nur so strotzt.
Ich bevorrate mich dann gerne und mache einen Riesenpott und friere direkt noch einen Teil ein.

Natürlich könnt ihr auch auf jedem Herd euer Süppchen kochen.

Als Suppeneinlagen eigenen sich meiner Meinung nach besonders gut: Rindfleisch, Blumenkohl, Sellerie, Eierstich, Fleischklößchen oder auch Pastinake.

Bolognese Blankenese

Beim Kochen von Bolognese kommt es vor allem auf eines an: Zeit.
Je länger die Soße vor sich hin blubbern kann, desto köstlicher wird sie.


Wer mag, fängt am Vortag etwas von der feinen Rinderbrühe ab und gibt sie zur Bolognese hinzu – geschmacklich eine Wucht.
Den im Rezept angegebenen Rotwein müsst ihr nicht verwenden, substituiert ihn einfach mit Brühe.

 

(Kleine Anekdote: Ich habe eine Bekannte, die der Meinung ist, es MUSS Rotwein in die Bolognese. Ohne Rotwein wäre es keine vernünftige Bolognese, sagt sie. Ich bin da anderer Ansicht, weil ich Alkohol am Essen nicht besonders mag. Aber gut, über Geschmack lässt sich ja nicht streiten, näch?
Was mich jedoch aufs Äußerste amüsiert ist, dass besagte Bekannte ihre hochgepriesene Bolognese mit Pulvertütchen aus dem Supermarkt kocht.
Da kann – meiner Meinung nach – auch kein Rotwein mehr was reißen.)

 

Als „Unterlage“ könnt ihr so gut wie alles an Gemüse essen oder die Soße auch einfach pur löffeln.
Parmesan oder Crème Fraîche drauf kleckseln wer‘s mag und verträgt und für die Normalesser einfach ein paar Nudeln dazu kochen.
Fertig ist die Laube.

Schummeln erlaubt

Das hierzu verlinkte Rezept läuft eigentlich unter dem Namen „Falscher Kartoffelsalat“:
Ich finde aber, das wird diesem leckeren Essen eigentlich nicht gerecht.
Es ist ein richtiger Kohlrabisalat. Und er schmeckt mindestens genauso gut wie Kartoffelsalat. 🙂

Am besten bereitet ihr den Salat schon am Vorabend zu, dann kann er schön durchziehen und am Mittwoch selbst spart ihr immens Zeit, weil ihr nur noch Würstchen warm machen müsst.
Ey, das ist auch Kochen! 0:-)

Hinfort mit euch, ihr Reste!

Wenn man so die ganze Woche vor sich hinkocht, kommt es schon mal vor, dass sich im Kühlschrank die ein oder anderen Reste einfinden.
Wunderbar! Denn das bedeutet: es ist mal wieder Frittata-Time!
Schnell gemacht und dann auch noch lecker – was will man mehr?
Und mal ehrlich, so unter der Woche ist man doch froh, wenn das Essen ratzfatz (oder Zackizacki, wie Klein Yu immer sagt) auf dem Tisch steht und nicht erst noch ewig herumfirlefanzen muss. (Ja, das Wort hab ich gerade erfunden.)

Nicht Fisch nicht Fleisch

Als Surf and Turf bezeichnet man die Kombination aus Meeresfrüchten und Fleisch, klassischerweise Rind.
Und da stolperte ich letztens über ein Rezept, in dem Frikadellen aus Rind und Krabben hergestellt werden und da war meine Experimentierfreude auch schon geweckt und ich testete herum und feilte an meinem eigenen Rezept.

 

Ihr braucht für 8 Frikadellen:

  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 400 g Garnelen (ich nahm TK)
  • 2 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 4 – 5 EL Flohsamenschalen
  • Salz und Pfeffer
  • Butterschmalz zum Braten

 

Zubereitung:

Die Garnelen auftauen lassen und mit der Küchenmaschine klein häckseln.
Zwiebel schälen und zu der Garnelenmasse in die Küchenmaschine geben.
Es entsteht eine Art feiner Farce, die ihr nun in eine Schüssel gebt.
Hinzu kommt nun das Rindfleisch, Salz, Pfeffer und die Eier.
Vermengt alles, bis die Masse eine einheitliche Farbe hat und ganz homogen ist (anfangs habt ihr rote Stellen vom Rind und weiße Stellen von den Garnelen).

Die Masse ist nun noch etwas „glitschig“ und da kommen die Flohsamenschalen ins Spiel gebt sie nach und nach hinzu, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt.

Hier ist etwas Vorsicht geboten, Flohsamenschalen saugen Feuchtigkeit auf wie der Teufel. Bevor ihr also Unmengen davon zur Fisch-Fleisch-Masse gebt, tastet euch lieber vorsichtig heran, sonst habt ihr plötzlich gummiartige Bremsklötze – und das will keiner.

Gebt Butterschmalz bei mittlerer Hitze in eine Pfanne und bratet die Frikadellchen rundherum an.

Zu den Buletten passt ein Gurkensalat perfekt und natürlich auch ein Klecks selbstgemachter Mayonnaise!

Keine Angst, die Frikadellen schmecken nicht besonders fischig, der Geschmack der Garnelen ist eher dezent und mild – selbst Klein Yu hat mit Begeisterung ein ganzes Exemplar verdrückt. 😉

 

So, damit hätten wir es für diese Woche auch schon wieder.
Bleibt mir nur noch zu sagen:

Haut rein! ♥

Christina ist nicht nur im Forum als „Frau Yu“ bekannt, auch als Bloggerin hat sie viele begeisterte Leser, die sie auf ihrem Weg zum Zielgewicht begleiten und anfeuern. Seit Juni 2016 verstärkt sie uns auch als tatkräftige Moderatorin im LCHF-Forum.

Auf LCHF.de schreibt sie über dies und das, was sie bewegt – eine Frau mit Tiefgang!

Darüber hinaus ist sie federführend in unserer Serie „Frau Yubabas Teller-Spione“, eine Serie für alle, die bei LCHF ein wenig Inspiration für den eigenen Teller brauchen.

Christinas Blog

Frau Yubabas LCHF-Tellerspione

LCHF-Rezepte auf anderen Seiten